Dauerhafte Haarentfernung per Alexandrit-Laser

Haarwuchs im Gesicht und am Körper wird sehr oft als kosmetisches Problem, ästhetisch störend oder schlicht als unhygienisch empfunden.
Um die lästigen Haare loszuwerden, gibt es die unterschiedlichsten Methoden, die oft schmerzhaft, aggressiv und zudem von kurzer Dauer sind. Rasieren, Wachsen, Zupfen, Epilieren oder chemische Produkte bringen immer nur den kurzzeitigen Erfolg. Nach wenigen Tagen ist die behandelte Fläche wieder stoppelig, juckt oder ist teilweise durch eingewachsene Haare entzündet und pickelig. Schöne, glatte, weiche und haarfreie Haut bleibt weiterhin das zu erreichende Ziel...
Um Haare dauerhaft zu entfernen, muss die Haarwurzel zerstört werden. Nur dann fällt das Haar aus, ohne dass sich ein neues bildet.


Prinzip der Haarentfernung per Laser (Photoepilation)

Die dauerhafte Laserhaarentfernung bietet die Möglichkeit, mit wenig Aufwand sehr schonende und lang anhaltende Ergebnisse zu erzielen. Ein Laserstrahl dringt dabei durch die oberste Hautschicht hindurch und erhitzt nur die Haarwurzel so stark, dass die Nährzellen des Haares dauerhaft geschädigt werden. Das Haar fällt nach kurzer Zeit einfach aus.
Bei der Lasermethode kommt es durch das Prinzip der "ThermoKinetischen Selektivität" (TKS) zu keinerlei Schädigungen der Haut, da der Laser mit keinem breiten Lichtspektrum, sondern nur mit einer einzigen, genau definierten Lichtwellenlänge arbeitet. Die Laserenergie dieser genau definierten Wellenlänge wird dabei ausschließlich vom Haar und nicht von der Haut/Gewebe aufgenommen. Nur durch dieses Prinzip ist das Risiko einer Hautreizung minimal!


Hohe Präzision und beste Behandlungskontrolle per hypergepulstem Laser

Augenbrauenbehandlung

Augenbrauenbehandlung

Viele Haarentfernungssysteme haben riesige Handstücke, die an Staubsaugerdüsen, Sciene-Fiction-Pistolen oder ähnliches erinnern und direkt auf die Haut gesetzt werden müssen. Der Alexandrit-Laser ist ein Kristall-Laser und besitzt ein sehr kleines Handstück, das die Haut nicht berührt. Der auf die Haut projizierte Zielpunkt ist immer direkt sichtbar und im Durchmesser variierbar. Dadurch wird eine extrem hohe Behandlungspräzision, Kontrolle und sehr gute Steuerung erreicht - besonders wichtig an schwer zugänglichen, intimen und empfindlichen Körperstellen. Dunkle Leberflecken, Hautmale und Tattoos, die gezielt unbehandelt bleiben müssen, können so problemlos umgangen werden. Auch bei der Augenbrauen- und Oberlippenbehandlung ist höchste Genauigkeit und Qualität unerlässlich, die Ihnen ein echtes berührungsloses Alexandrit-Lasersystem bietet. Vergleichen Sie einmal, welches Institut Ihnen auch u.a. eine Augenbrauenkorrektur anbieten kann...

Modernste High-Tec Lasertechnik: Der Burst-Impuls

Burst-Impuls

Burst-Impuls (Klick für Vergrößerung)

Im Gegensatz zu herkömmlichen Laser- oder einfachen Lichtsystemen (IPL) arbeiten wir mit dem neusten, was die deutsche Lasertechnik zu bieten hat: dem langgepulsten Burst-Impuls Alexandrit-Laser.
Ein normales System gibt einen Impuls mit einer bestimmten Dauer und Intensität ab (hier in rot gezeichnet). Bei der Burst-Impuls-Technik wird der gesamte Impuls in mehrere kurze Einzelimpulse unterteilt (blau), die von der Intensität her wesentlich schwächer und dadurch hautschonender sind, aber zusammen die gleiche Energiemenge liefern, um das Haar auf die Follikel-Zerstörungstemperatur von knapp 70° zu erhitzen.
Da Haut und Gewebe schneller abkühlen als das Haar, bleibt die Haut durch die kurzen Pausen zwischen den jeweiligen Impulsen bei dieser Technik wesentlich kälter und unbelasteter, als bei allen anderen herkömmlichen Verfahren.
Durch die verlängerten Zeiten (und die damit geringere Intensität) ist auch die effektive Behandlung von dunkleren Hauttypen, deren Haut sich durch größeren Melaningehalt stärker erhitzen würde, ohne Probleme und Risiken möglich.

Lokale Hautkühlung per Kaltluft

Die Hitze des Haares muss nach dem Veröden möglichst schnell über die Haut abgeführt werden, bevor es durch diese Hitze zu Verbrennungen kommen kann. Hierbei spielt die lokale Hautkühlung eine sehr wichtige Rolle:
Anstatt mit feuchtem Kühlgel auf der Haut, "kalten Handstücken" wie bei IPL/Diodenlasern, oder ähnlichen Methoden, arbeiten wir mit der effektivsten Variante: einem Kaltluftstrahl, der die Haut direkt am Behandlungspunkt angenehm und sicher abkühlt, dadurch das Schmerzempfinden deutlich herabsetzt und thermale Hautreizungen minimiert. Kaltluftkühlung ist nur bei einem Laser möglich, da die Haut während der Behandlung komplett frei ist.

Das wichtige Prinzip der thermokinetischen Selektivität (TKS)

Ziel der Photoepilation ist es, möglichst nur den dunklen Farbstoff der Haare, das Melanin, ohne Nebenwirkungen (Hautreizungen, Verbrennungen) so stark wie möglich zu erhitzen, um die Haarwurzel durch diese Hitze zu zerstören.
Die verwendete Wellenlänge muss daher optimal hinsichtlich
  • Eindringtiefe - möglichst tief
  • Streuung an der Hautoberfläche - möglichst gering
  • Erhitzung von Wasser, Haut, Gewebe und Blutfarbstoff (Hämoglobin) - möglichst gering
  • und der gewünschten Erhitzung von Melanin - möglichst groß
gewählt werden. In der Praxis hat sich dafür die Wellenlänge eines Alexandritkristalls mit 755nm, die alle genannten Kriterien erfüllt, sehr gut bewährt. Dies ist kurz vor dem Infrarotbereich und wäre ohne Schutzbrille als helles rötliches Licht zu sehen.
Ein Laser arbeitet im Gegensatz zu IPL-Systemen (siehe unten) mit einer genau festgelegten, nicht veränderbaren Licht-Wellenlänge und keinem breiten Lichtspektrum (viele Wellenlägen), was viele Vorteile hat. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, kann ein breites Lichtspektrum zu Nebenwirkungen führen, wenn sich auch Blut, Gewebe und Haut ungewollt erhitzen bzw. durch zu kurzwellige (UV) Strahlung direkt verbrannt werden, weil die Selektivität einfach nicht mehr gegeben ist. Um dies zu vermeiden, wird in der Praxis dann oft die Intensität des breitbandigen Lichts herabsetzt, allerdings entsteht dann wiederum nicht genügend Hitze im Haar. Die Haarwurzeln werden nur leicht "angeschädigt" und das Langzeitergebnis ist unbefriedigend.


Behandlungsablauf

Laserbehandlung des Unterschenkels

Behandlung des Unterschenkels

Vor der Erstbehandlung führen wir ein ausführliches Beratungsgespräch durch und klären alle Ihre Fragen rund um das Verfahren und den Laser.
Vor der Behandlung wird der entspr. Bereich in Zonen aufgeteilt und evtl. nachrasiert, da für die Laserepilation keine Haare an der Hautoberfläche benötigt werden. Anschließend werden die angezeichneten Bereiche mit dem Laser Punkt für Punkt (ca. 1 cm Durchmesser) behandelt. Es wird immer der komplette Bereich genau einmal behandelt.
Bei unserem Festpreissystem spielen die jeweilige Behandlungsdauer und individuelle Größe der Fläche keine Rolle.

Verwendeter Laser

Wellmetic setzt ausschließlich medizinische High-End Alexandrit-Laser eines deutschen Herstellers ein. Sämtliche Geräte sind selbstverständlich zertifiziert und werden ständig in kurzen und regelmäßigen Abständen protokolliert gewartet.

Wie oft muss behandelt werden?

Bedingt durch die natürlichen Wachstumsphasen der Haare sind in der Regel 6 bis 8 Sitzungen im Abstand von 4 bis 8 Wochen, je nach Körperregion, nötig, um alle Haare einer Region vollständig zu entfernen.
Der Laserstrahl wird vom Melanin der Haarwurzel absorbiert und zwar nur von den Haaren, die sich während der Behandlung in der aktiven Wachstumsphase, der sogenannten anagenen Phase, befinden. Andere Haarwurzeln werden wenig bzw. gar nicht geschädigt. Die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen sollten aufgrund dieser naturbedingten Wachstumsphasen unbedingt eingehalten werden.
Von außen ist es leider nicht möglich festzustellen, welches Haar gerade am Wachsen ist oder nicht. Aus diesem Grund behandeln wir während einer Sitzung immer die komplette Körperregion.
Die Haare, die durch den Laser geschädigt wurden, fallen in einem Zeitraum von 10 bis 14 Tagen nach der Behandlung von selbst aus der Pore aus und bilden sich nicht mehr neu. Die Haut wird an dieser Stelle schön glatt.

Ist es schmerzhaft?

Das Empfinden, wenn der Laserstrahl die Haarwurzeln verödet, gleicht einem leichten Ziepen, abhängig davon, wie viele Haare durch einem Impuls erhitzt wurden. Ist die Haardichte sehr niedrig (z.B. Achseln), wird man auch sehr wenig spüren. Ist die Haardichte hoch (z.B. männlicher Bart), wird man das schon etwas stärker spüren. Diese Empfindung wird aber durch die optimale Lasereinstellung und der aktiven Hautkühlung per Kaltluftstrahl (ein Vorteil, den nur das Alexandrit-Laserverfahren bietet) so gering wie möglich gehalten. Eine Laser-Zielpunktgröße (Behandlungsfläche) von bis zu 12mm hat sich in dieser Hinsicht als optimal herausgestellt.
Oft wird in diesem Zusammenhang mit "nur Licht tut nicht weh", "völlig schmerzfrei" etc. geworben. Wenn es völlig schmerzfrei ist, wird die Energie zum Veröden der Haarwurzeln nicht ausreichend sein. Die Wurzeln werden nur leicht geschädigt, das Langzeitergebnis ist eher unbefriedigend.
Auf jeden Fall ist die Wahrnehmung in keiner Weise mit den wirklich schmerzhaften Methoden wie Wachsen oder mechanischem Epilieren vergleichbar!

Sind die Haare dauerhaft entfernt?

Dauerhaft ja, aber nicht auf ewig bis ans Lebensende. Bei der Photoepilation findet eine Schädigung der Nährzellen um die Haarwurzel herum statt. Das bedeutet, solange diese Nährzellen geschädigt sind, wird definitiv kein Haar mehr wachsen. Allerdings ist der Mensch ein lebender Organismus und somit regeneriert er Zellen. Nicht sehr schnell und auch nicht alle. Sollte er allerdings wieder genügend Nährzellen regeneriert haben, dass es für die Bildung einer Haarwurzel ausreicht, wird sich auch wieder ein Haar bilden. Dieses wird allerdings sehr fein sein und sehr langsam wachsen und kann ohne Probleme nachbehandelt werden. Von der Zeitdauer her belegen diverse Studien zur Photoepilation, dass dieses Ergebnis bis zu fünf Jahre anhält und die Anzahl der nachwachsenden Haare deutlich unter 25 Prozent der ursprünglichen Fläche liegt.
Wird Ihnen angeboten, dass Ihre Haare für immer und ewig entfernt bleiben, geben wir Ihnen den Tipp, sich dieses schriftlich mit Garantie bestätigen zu lassen.

Welche Körperregionen können behandelt werden?

Dank der hohen Laserpräzision können wir grundsätzlich jede Körperregion am menschlichen Körper behandeln. Gängige Körperregionen sind: Oberlippe, Kinn, Achseln, Bikinizone, Intimbereich, Brust, Oberschenkel, Rücken und Augenbrauenkorrektur.
Diskrete Behandlung in netter, entspannter und angenehmer Atmosphäre ist natürlich garantiert.


Die "Blitzlampen" (IPL / I²PL) Methode

Oft wird bei dauerhafter Haarentfernung mit der sogenannten "Blitzlampen-Technik" oder "Enthaarung durch Licht OHNE Laser" geworben. Manche Institute werben sogar mit Laserbehandlungen, verwenden jedoch nur normale IPL-Geräte, andere bewerben diese Methode als besonders schonend ("Es ist doch nur Licht"), stellen hochwertige Lasertechnik als gefährlich dar und erzählen physikalischen Unsinn.
IPL ist die Abkürzung für "Intense Pulsed Light" - zu Deutsch "Intensives gepulstes Licht". Dabei handelt es sich um die Verwendung von Xenon-Hochdrucklampen, die ein breites, hochenergetisches Lichtspektrum über eine kleine Glasplatte oder einen Saphir auf die Haut abgeben, um das Haarfollikel zu schädigen. Der genutzte Spektralbereich wird durch optische Filterscheiben, ähnlich einem Solarium, begenzt und hat vom Prinzip und der Technik her absolut nichts mit einem Laser gemeinsam! Aufgrund des zerstreuten (inkohärenten) Lichts muss das IPL-Handstück immer direkt auf die Haut aufgesetzt werden, wodurch aktive Luftkühlung und direkte Beobachtung der Haut nicht möglich sind.
Es gibt eine riesige Vielzahl von IPL-Systemen mit verschiedenen Namen, Bauarten und Preisklassen. Deren Prinzip ist allerdings immer gleich, jedoch nicht alle sind gleich effektiv und unbedenklich hinsichtlich Spektrum, TKS und Intensität. Diese, teilweise sehr günstigen, Geräte dürfen ohne jegliche Einschränkung, Wartungsverpflichtung und Qualifikation von jedem erworben, verwendet und benutzt werden, so dass es auch wesentlich mehr IPL- als Laserinstitute gibt. Viele Geräte sind auch noch universell, z.B. zur Pigmentfleckenentfernung, Gefässveränderung und Hautverjüngung, ausgelegt - und nicht nur ausschließlich für die Haarentfernung wie ein Spezial-Epilationslaser. Werden diese Behandlungen angeboten, ist kein Laser im Einsatz.
Manchmal wird IPL auch mit der Kombination aus Laser und Blitzlampe oder sogar als die Weiterentwicklung des Lasers beworben. Auch das stimmt nicht, denn ein Laser ist ein Laser und kann vom technischen Prinzip her nicht und nie durch eine Blitzlampe mit Filtertechnik ersetzt werden.
Wir dürfen Sie aus rechtlichen Gründen an dieser Stelle nicht über weitere Einzelheiten und Risiken der IPL-Methode aufklären.

Alexandrit-Laser Dioden-Laser IPL, I²PL
Gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitskontrollen und Wartungen ja ja nein
Extrem hohe Präzision durch Sichtbarkeit der Haut während der Behandlung,
sehr wichtig u.a. für Augenbrauenkorrektur und im Oberlippen/Intimbereich
ja nein nein
Kein direkter Hautkontakt des Handstücks ja nein nein
Kein Ultraschall-Kontakt/Kühlungsgel nötig ja nein nein
Aktive Hautkühlung per Kaltluftstrahl ja nein nein
Nur eine exakt definierte Licht-Wellenlänge (Alex: 755nm, monochromatisch) ja ja nein
Hautschonende Burst-Impuls Technik ja nein nein

Vergleich Laser und IPL-System


Wachsen (Waxing), Zupfen oder mechanisches Epilieren

Bei diesen mechanischen Methoden wird das Haar einfach aus dem Körper herausgerissen. Somit ist zwar das Haar samt Haarwurzel vorübergehend entfernt, aber die Nährzellen um die Haarwurzel herum sind weiterhin intakt. Deshalb wächst das Haar nach kurzer Zeit wieder nach. Problematisch ist jedoch das Risiko von einwachsenden Haaren, die Pickel, starke Entzündungen und Vernarbungen hervorrufen können. Außdem ist die Prozedur, besonders an empfindlichen Stellen, relativ schmerzhaft.

Elektrische Epilation

Bei der sogenannten Nadel-Epilation wird ein sehr feiner Draht in den Haarkanal eingeführt und bis zum Haarfollikel vorgeschoben. Dann wird ein elektrischer Impuls abgegeben, der die Nährzellen direkt schädigt. Momentan ist dies die einzige Methode, um hellblonde, graue und rote Haare dauerhaft zu entfernen, da diese Haare nicht genügend Melanin zur Photoepilation enthalten. Dadurch, dass jede Haarwurzel einzeln behandelt werden muss, ist diese Behandlungsart jedoch entsprechend kostspielig.